Crawler

Die Arbeit existiert in 2 Versionen. Einer echtzeitgenerierten Computeranimation und einer „statischen“ Video-Version.

1. „statischer“ Videoloop Dauer 180 Minuten – Full HD

entstanden 2010

Bei Crawler handelt es sich ursprünglich um eine endlose Computeranimation (siehe unten). Die erste Fassung dieser Arbeit entstand 2009. Die Animation zeigt das ununterbrochene Emporkriechen auf einer Wendeltreppe. Diese befindet sich in einem fensterlosen Rundturm. Das Ende der Treppe wird nie erreicht. Durch die gleichbleibende Kameraperspektive wird dem Betrachter der Eindruck einer endlosen Wiederholung vermittelt. Diese Wiederholung tritt motivisch und akustisch jedoch nicht auf – die Texturen der Wände ändern sich fortlaufend. Diese basieren in dieser Video-Fassung auf realer Malerei. In den Treppen spiegelt sich unscharf ein Teil der Peinture der bereits „abgeschrittenen“ Wand. Vergangenes und Gegenwärtiges vereinen sich. Die Bewegung ist kontinuierlich. Dem Betrachter wird der Eindruck eines Vorankommens vermittelt. Lässt er sich darauf ein, so wird er am Ende an seiner eigenen Endlichkeit scheitern.

Video: http://www.youtube.com/v/A4S69qqi1-U?fs=1&hl=de_DE

http://www.youtube.com/v/A4S69qqi1-U?fs=1&hl=de_DE

 

2. computergeneriete Fassung:

Das Motiv ist ähnlich wie bei obiger Fassung. Allerdings wird kein feststehender Film abgespielt, sondern die „Treppenanimation“ und der Sound in Echtzeit generiert. Eine Wiederholung findet in diesem Fall nie statt. Die Texturen auf den Wänden ändern sich fortlaufend. Der Sound wird per Synthesizer erzeugt – dieser wird ebenfalls von einem Rechner angesteuert.

Walter Eul - Crawler

Crawler

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